Montag, 16. November 2009

Was du in deinem Herzen
für einen Freund empfindest,
das empfindet er auch für dich.

(unbekannt)

Donnerstag, 12. November 2009

Mops entlaufen

Gestern war die Aufregung in meinem Mopsforum, in dem ich mich auch noch im Internet tummel, groß. Ein Mops war entlaufen. Ausgerechnet im großen Berlin. Das arme Möppelchen. Hab so richtig mitgebangt, bis die Meldung kam, dass es wieder bei seiner Familie ist. Aber ... wieso "entlaufen"??? Soll ja jetzt nicht heißen, ein Mops könnte nicht laufen, denn das können wir sehr wohl! So richtig schnell im Ferkel-Galopp, wie Kati immer zu sagen pflegt.

Aber "entlaufen" ... das klingt doch so, als sei das Möpschen einfach fortgelaufen. Nene, das kann nicht sein. Würde ich ja nie machen und da ich gerne von mir auf andere schließe, kann ich mir das auch bei keinem Mops vorstellen. Aber wir können "abhanden kommen". Ich finde, dieser Ausdruck trifft es besser. Das muss man jetzt mal so feststellen. "Entlaufen" und "abhanden kommen" heißt im Endeffekt beides, der "Mops ist futsch", und doch muss ich sagen, da ist auch ein riesiger Unterschied, ... finde ich.
Mir ist das ja auch mal fast passiert. Kati sagt immer, dass ich als Hund aufpassen soll, wo meine Hundeführer (in dem Fall Kati und Bille) hinlaufen. Aber erstens, ich bin doch König Mops und kein gewöhnlicher Hund und zweitens ... wie bitte soll denn das gehen? Ich finde, das ist nun absolut zuviel verlangt!
Wir sind also spazieren gegangen. Kati und Bille haben sich unterhalten und ich hab hochkonzentriert meine Zeitung gelesen. War ja niemand da, mit dem ich mich hätte unterhalten können. Also hab ich mich in die Zeitung vertieft. Die neusten News, wer da gewesen ist und wie lange das schon her ist. War ja auch alles hochinteressant! Da kann man nicht immer auf die zwei Damen aufpassen, wenn die Nase noch an den wichtigen Gerüchen hängt.


Naja, wie auch immer ... ich hab also meine Zeitung gelesen, schaue hoch und auf einmal stelle ich fest, dass Kati und Bille nicht auf mich geachtet haben und ich "futsch" war. Oder vielmehr, sie waren "futsch". Mein Rudel war mir einfach "entlaufen".
Seht ihr ... da haben wir den Unterschied! Ich war ja gar nicht entlaufen, sondern die!
Den Schock musste ich erst einmal verdauen. Das könnt ihr mir glauben.
Was tun? Suchmeldung aufgeben? Fundbüro (bei so einem Büro hat Kati mal meine verlustige Leine wiedergefunden)? Gleich das Tierheim (bringt man da auch entlaufene Hundeführer hin?) oder die Polizei?
Kati hätte sich damit jetzt sicher ausgekannt. Die hat ja schließlich auch die "ausgesetzte" Lotte mit in unsere Familie "gefunden".
Die hab ich mir damals gleich ganz genau angeschaut und mir gedacht, wie denn jemand so einen Winzling aussetzen kann.

Aber das ist eine andere Geschichte.
Also, mein Rudel war mir entlaufen und ich war allein auf mich gestellt. Ich hab also gedacht: "Weit können die bei dem Gequatsche nicht gekommen sein." Und da fiel es mir plötzlich ein (da soll mal einer sagen, ein Mops könnte nicht denken), dass wir ja mit dem Auto gekommen waren. Dort würden sie wohl hinlaufen. Also bin ich sofort losgerannt.


Und weiter gerannt.

Immer schneller bin ich gerannt, weil ich sie einholen wollte.


Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, als ich sie dann wiederfand, ohne Tierheim, Polizei, Fundbüro einschalten zu müssen.
Kati hat natürlich wieder gemeint, ich hätte besser aufpassen sollen. Ich hab nichts dazu gesagt. Das hätte eh wieder eine endlose Diskussion gegeben.
Nach der ganzen Rennerei war ich dann so müde, dass ich auf der Couch gleich eingeschlafen bin.


Da soll nochmal einer behaupten, ein Mops sei entlaufen. Den hab ich hoffentlich jetzt eines Besseren belehrt!

Euer Amor

Mittwoch, 11. November 2009

Rückblick


Nun geht wieder ein Jahr seinem Ende zu und die Abende vor dem kuscheligen Kamin werden langsam länger. Geht es euch zum Jahreswechsel auch so, dass ihr das Jahr oder euer Leben Revue passieren lasst?
Hach ja, da wird selbst ein starker Kerl (nein, nicht Dank Chappi) manchmal echt sentimental. Da denke ich dann ab und an noch an die Zeit zurück, als ich noch bei meiner Mama Wilma und meinen Geschwistern lebte.

Wie ihr ja schon festgestellt habt, fängt mein Name mit dem Buchstaben "A" an, und ich hab gelernt, dass man dann aus dem ersten Wurf einer Züchterin stammt. Wow, der erst Mopswurf. Meine Züchterin muss ausgeflippt sein vor Freude!

Man, waren wir eine Rasselbande. Mama und ihre beiden Mopsfreundinnen Resi und Pebbels, die mit ihr eine WG leben, hatten alle Pfoten zu tun, uns zu bändigen.

Glück für Resi und Pebbels, denn so konnten die beiden schon mal üben, bevor sie selbst Babys bekommen
haben.






Wir waren 5 ganz mopsfidele Welpen.


Aber bei zwei Dingen waren wir uns ganz "mops-like" immer einig: Beim Schlafen und beim Fressen!!!

Montag, 9. November 2009

mobil-bloggen

So ein Hund von Welt, wie ich, muss ja immer "up to date" sein, gell? Und da muss man sich auch auf den ganzen Hightech-Schnick-Schnack richtig einlassen können. Und stellt euch mal vor, was ich jetzt festgestellt hab. Nämlich dass ich auch von unterwegs bloggen kann. Da hab ich total gestaunt, dass so etwas möglich ist.
Ich meine, wer kennt das nicht. Da ist man mit Hundefreunden verabredet, steht am Treffpunkt und die anderen verspäten sich. Und was kann man dann tun, um sich die Zeit zu vertreiben? Rischtisch! Man bloggt.



Aber...nach dem Bloggen habe ich ausgiebig die herbstliche Natur genießen können.

Hahn im Korb

Ich bin hier bei uns der einzige Mann im Haus. Naja, es gibt noch Tristan, aber der sitzt ja hinter Glas. Terrarium wird der Kasten wohl genannt, glaub ich. So kann Tristan mir natürlich nicht helfen, wenn es mal hart auf hart kommt. Und der ist auch viel zu sehr mit seiner Frau Isolde beschäftigt. Die wohnt nämlich bei ihm in der Bude.


Die beiden sind ja schon Rentner und erst seit paar Jahren Untermieter in dem Haus, wo ich mit meinem Rudel lebe.

Vielleicht sollte ich kurz mal berichten, wie es bei uns ist ... so als Hahn im Korb. Oder besser als Mops-Mann im Körbchen?

Wobei ich ja dazu sagen sollte, dass ich doch wesentlich lieber im großen Bett schlafen würde. Das wäre wenigstens irgendwie standesgemäß. Finde ich ja fast gemein, dass ich immer in ein gewöhnliches Hundekörbchen geschickt werde.

Aber nun mal zu meinem Rudel. Das besteht nur aus Weibern, wenn ich die zwei Rentner im Glaskasten nicht mitzähle.

Angeführt werden wir von zwei Alpha-Weibchen Kati und Bille.

Die stehen zwar auf einer Stufe, aber trotzdem hab ich das Gefühl, dass ich Bille viel eher um die Pfote wickeln kann als Kati. Naja, wenn nix hilft, kann ich ja immer noch so tun, als hätte ich nix gehört.


Ich finde ja, ich sollte dann der nächste in der Rangordnung sein. Schließlich bin ich ja der Mann im Haus. Aber die anderen sehen das nicht so. Leider!

Als nächste kommen dann die beiden Mädchen von Kati und Bille. Gut, die eine ist schon was älter und die andere ist immer noch ziemlich klein. Ich hab sie sozusagen überholt, was das Alter und die Erfahrung angeht. Ich hab beide Mädels ganz doll lieb!

Aber dann ... dann komme endlich ich!

Ich bin der heimliche Herrscher über die drei samtpfötigen Grazien Ally, Lotte und Luna, obwohl ich sie natürlich in dem Glauben lasse, dass sie über mir stehen. Manchmal komme ich mir vor wie „Drei Engel für Charlie“.